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Biographie

Am 9. August1914 wurde Ferenc Fricsay in Budapest geboren

1920 - 1933
musikalische Ausbildung an der Budapester Hochschule (Klavier, Geige, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Kompositionslehre und Dirigieren) mit Diplomabschluss

1930

Übernahme der Leitung des Musikeleven-Orchesters seines Vaters
1934 - 1944
Militärkapellmeister von Szeged und Leiter des Szegediner Philharmoni-schen Orchesters 

1944

Flucht vor der Gestapo und Untertauchen in Budapest

1945 - 1948

Engagement an der Budapester Staatsoper und dem damals Hauptstädtischen Symphonieorchester (heute Nationale Philharmoniker)

1946

"Carmen" Aufführung an der Wiener Volksoper
1947
Uraufführung von Gottfried v. Einems "Dantons Tod" bei  den Salzburger Festspielen

1948

Salzburger Festspiele Uraufführung von Frank Martins  "Zaubertrank"

1949 - 1952

Berlin, Chefdirigent des RIAS SO und Generalmusikdirektor der Städtischen Oper

1950 - 1955
Gastspiele und Konzerttourneen Argentinien (Buenos Aires), Westdeutsch-land, Schweiz, England, Israel, USA (Houston), Luzerner Festwochen, München

1956 - 1958

Generalmusikdirektor der Bayrischen Staatsoper (Otello, Wozzeck, Die Fürsten Chowansky, Lucia die Lammermoor, etc) Wiedereröffnung des Cuvilliés-Theaters in München 1958 mit "Figaros Hochzeit". Absage aller Verpflichtungen bedingt durch Erkrankung
1959
Chefdirigent des Radio-Symphonie-Orchester Berlin (RSO). Wiedereröff-nungskonzert im grossen Sendesaal des Senders Freies Berlin

1961

Tournee mit Menuhin und dem RSO; im Juli Eröffnung der Salzburger Fest-spiele mit "Idomeneo", Uraufführung von Kodálys Symphonie anlässlich der Festwochen/ Luzern;  im September Eröffnung der Deutschen Oper Berlin mit "Don Giovanni"

1961

erhält Fricsay das "Grosse Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland"

1962

Veröffentlichung des Buches „Über Mozart und Bartók“
   

Am 20. Februar 1963 erliegt Ferenc Fricsay im Basler Spital seiner schweren Krankheit und findet seine letzte Ruhestätte in Ermatingen am Bodensee.


      

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